Opale schleifen - vom Rohstein zum Schmuckstein
- Erstellt am Donnerstag, 07. April 2011 13:57
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Ich werde immer mal wieder gefragt, ob ich die Opale, die ich verarbeite fertig bekomme – Nein ... Damit meine Schmuckstücke bezahlbar bleiben, kaufe ich die Opale als Rohsteine und schleife und poliere sie. Nach dieser Antwort kommt dann gleich die nächste Frage: wie man sich denn die Rohsteine vorstellen muss - wie Felsbrocken, Kieselsteine?
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Deshalb hier mein kleiner Einblick in die Bearbeitung von Opalen:
Die „schwarzen und weißen“ Opale, die ich bekomme sehen so aus. Es handelt sich also nicht um unbezwingbare riesige Felsbrocken. Die könnte ich mit meinen Möglichkeiten auch gar nicht bearbeiten. Es sind kleine unebene Steinchen, mit vielen Löchern in denen sich teilweise noch Sand oder anderes Gestein befindet:
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Ich muss mir nun überlegen, welche Form ich dem Stein gebe. Er sollte nach dem Schleifen möglichst keine Löcher mehr haben, aber jeder Millimeter der Opalschicht, den ich wegschleifen muss, tut mir in der Seele weh ;o)
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Das Schleifen beginnt mit einer Diamanttrennscheibe und Diamantfräsern. Der Opal bekommt mit ihrer Hilfe seine grobe Form. Anschließend werden die Feinarbeiten mit Sandpapier unterschiedlicher Körnung vorgenommen. Die glänzende Oberfläche entsteht in einer aufwändigen Prozedur. Für das Polieren verwende ich fünf verschiedene Diamantpasten, deren Körnung immer feiner und damit die Oberfläche des Opals immer glatter wird.
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Und so sehen sie dann nach langem, langem Schleifen und Polieren aus:
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